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speedy1411 » blog » ~KüHe~

~KüHe~

Eine Kuh macht Muh, ... viele Kühe machen Mühe :) !

Berühmte Rindviecher !

Heilige Kühe - Göttliche Tiere

... und ihn womöglich mit den Hungerzuständen, unter denen große Teile der indischen Bevölkerung zu leiden haben, in Zusammenhang zu bringen. Das umgangssprachliche Bild von der "heiligen Kuh" als etwas überflüssiger- und schädlicherweise Beschütztem spiegelt diese eurozentrische Sichtweise nieder. Die Probleme Indiens können sicher nicht durch die Schlachtung einiger zehntausend Rinder gelöst werden. Eine Umstellung der eher vegetarischen Ernährung des Durchschnittsinders auf den ökologisch wenig sinnvollen Rindfleisch- und Milchkonsum nach westlichem Vorbild würde eher das Gegenteil bewirken. Außerdem zeigt diese Sichtweise auch eine ignorante Überheblichkeit gegenüber den religiösen Traditionen der Inder.

Vielen hinduistischen Göttern sind Kühe oder Stiere als Symboltier zugeordnet. Kühe sind es auch, die die Toten sicher über den von Krokodilen wimmelnden Totenfluss Vaitarani ziehen. Vor allem aber gilt die Kuh, die "Aghnya - nicht zu Tötende", als Sinnbild Nahrungsspendender Natur. Sie bewirkt rituelle Reinheit und verkörpert die Grundprinzipien "Adroha - Wohlwollen". Für einen gläubigen Hindu ist es ähnlich unvorstellbar, eine Kuh zu essen, wie es der Normaleuropäer ablehnen würde, Menschenfleisch zu essen.

Der Pfingstochse
 

Pfingsten wurde und wird oft als Tag genommen, das Vieh zum ersten Mal im Jahr auf die Weide zu treiben. Das Rind, das den Zug anführt oder beschließt, trägt dabei traditionsgemäß eine Blumenkrone, bunte Bänder und eine Glocke. So entstand auch die vorwiegend auf Männer bezogene Redensart "herausgeputzt wie ein Pfingstochse". Mit dem Vergleich des kastrierten Rindes könnte allerdings ein leichter Zweifel an der Männlichkeit eines Mannes, der durch Schönheit zu gefallen versucht, enthalten sein.

Die Milka-Kuh


Bereits 1901 gab es auf der Schokoladenverpackung der damals 75 Jahre alten Firma Suchard eine Kuh. Allerdings war diese unauffällig weiß. Lila war vorerst nur das Papier, auf das sie gedruckt wurde. Erst 1955 wurde die Kuh violett gefärbt. Dass ab 1972 eine echte, lebendige Kuh im Fernsehen erschien, ist ein Einfall der Werbeagentur Young & Rubicam gewesen. In den Zeitschriftenanzeigen wurde die ungewöhnliche Farbe nachträglich ins Bild retuschiert, aber für die Fernsehaufnahmen kolorierte man die Kühe direkt. Wasserlösliche und ausbürstbare Farbe wurde mit Schablonen auf die linke Kuhseite gemalt. Das schwierigste war der Schriftzug. Rund 20 Rinder ließen diese Prozedur allein bis 1992 über sich ergehen. Gestartet wurde die preisgekrönte Kampagne mit der mehrfach preisgekrönten Kuh Adelheid.

Bei den Fernsehwerbespots stand man anfangs vor einem Problem: da 1974 noch 3/4 aller Fernseher Schwarzweiß-Geräte waren, kamen weder das saftige Grün des Grases noch die violetten Flecken der Kuh zur Geltung. Um die "lila Kuh" trotzdem in den Köpfen zu verankern, wurden kostenlose Pappbrillen, durch die man lila sah, verteilt und ein Preisrätsel veranstaltet.

Die 20jährige Werbekampagne war ein durchschlagender Erfolg. Eine Umfrage, die Anfang der 90er Jahre in Kindergärten durchgeführt wurde, ergab, dass gut die Hälfte aller Kinder glauben, Kühe wären überhaupt und generell lila.

Von allen Kuhmodels, die je für Milka geworben haben, ist Schwalbe am besten bekannt. 1990 hatte sie zum letzten Mal Modell gestanden und sollte 1991 aus Altersgründen geschlachtet werden. Die Öffentlichkeit war erschüttert. Schwalbe durfte am Leben bleiben und Suchard spendete jährlich 6000 Sfr fürs Gnadenbrot.

Das Mondkalb

Das Schimpfwort Mondkalb stammt aus dem 16. Jahrhundert. Missgeburten von Kühen wurden so bezeichnet, weil man ihre Erscheinung auf schädlichen Mondeinfluss zurückführte. Auch ein menschliche Missgeburt hieß Mondkalb. Es sollte angeblich dadurch entstehen, dass ein Mann nach dem Urinieren mit einer Frau schläft. Diese wird dann mondschwanger, bekommt ein Mondkalb oder "im besten Fall ein blödes Kind". Noch heute wird ein naiver Mensch oder einer, der sich ein bisschen blöd anstellt, als Mondkalb tituliert.

Ferdinand - der Stier

Obwohl Ferdinand der kräftigste von allen seinen Weidekollegen ist, benimmt er sich gewöhnlich so sanft wie ein Schäfchen. Doch ausgerechnet als Kampfstiere ausgesucht werden, sticht ihn ein Insekt, und er zeigt sich von einer ganz untypischen furchterregenden Seite. Prompt landet er in der Arena von Madrid. Dort ist mit einem friedfertigen Stier, der Blumen liebt, beim besten Willen nichts anzufangen. Ferdinand kehrt auf seine grüne Wiese zurück.

Das Bilderbuch des Amerikaners Munro Leaf (Pseudonym für John Clavert Mann) kam 1937 mit dem Titel "The Story of Ferdinand" heraus. Noch im selben Jahr erschien eine Übersetzung in Spanien. Walt Disney machte einen Zeichentrick-Kurzfilm daraus, 1938 gab es eine Ferdinand-Buchausgabe mit Bildern von Disney unter dem Titel "Ferdinand - The Bull". Das Buch wurde zum internationalen Bestseller. In Deutschland, wo das starke und friedfertige Rind Symbolfigur für den Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle geworden ist, heißt das Buch einfach "Ferdinand".


Da ich ja grundsätzlich immer sage: "Ich will Kühe", habe ich eine anständige Sammlung von Kühen zugeschickt bekommen!

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Merci dafür *knuddelZ*!

Diese möchte ich euch n un auch nicht vorenthalten ;) !!!

                             

                             

                             

                                       

                             

                             

                               

        

                             

                                 

                                                                             

                             

                             

                   

         

                             

                               

                              

                             

                   

                   

           

                

                     

                   

                   

                             

                             

                   

                   

                   

                   

                             

               

                  

         

              

            

            

                   

             

      

        

Alles über Kühe!

Kein anderes Tier war und ist dem Menschen so nützlich wie das Rind. Seit undenklicher Zeit gibt es ihm Milch zum Trinken, Fleisch zum Essen und Leder für Schuhe und Bekleidung. Als der Mensch lernte, wilde Tiere einzufangen und zu zähmen, veränderte sich sein ganzer Lebensstil. Bis dahin war er ein rastlos umherziehender Jäger, doch nun wurde er zum sesshaften Ackerbauern.

Als Kuh bezeichnet man ein weibliches Rind nach dem ersten Kalben. Das neugeborene Rind heißt Kalb (Stierkalb oder Kuhkalb), das heranwachsende weibliche Rind Kalbin oder Färse, das männliche Jungrind Jungstier oder Farren, danach Stier oder Bulle. Kastrierte männliche Rinder, die nicht als Zucht-, sondern als Arbeits- und Fleischtiere herhalten werden, heißen Ochsen. Kälber sind wie alle Jungtiere lebhaft, Kühe und Ochsen friedlich, Stiere dagegen oft wild und unberechenbar

Ebenso wie seine Vorfahren ist das Rind ein Herdentier, es weidet in Gruppen. Die für die Milchwirtschaft bestimmeten Tiere werden besonders auf den weiten Wiesenflächen Norddeutschlands und auf den Almen der Bergländer gehalten. Diese Rinder kommen oft nur während des Winters in feste Stallungen. Der Mensch hat viele Rassen gezüchtet, je nachdem, ob das Rind in erster Linie zur Milchgewinnung, Aufzucht, Mast oder als Arbeitstier bestimmt war. Bei uns unterscheiden wir hauptsächlich zwei Arten: das Höhenfleckvieh, das vor allem in Süddeutschland, der Schweiz und in Österreich vorkommt, und das Niederungs- oder Tieflandvieh, das in Norddeutschland gehalten wird. Das Niederungsvieh ist meist schwarzgefleckt, weniger häufig kommt es als rotbuntes Rind vor. Es hat im allgemeinen eine sehr gute Milchleistung, während die Höhenschläge mehr auf hohen Fettgehalt der Milch gezüchtet sind. Diese gelten auch als gute Fleisch- und Arbeitstiere. 

Was frisst so eine Kuh ?

Die Kuh frisst frisches Gras, getrocknetes Gras (Heu) aber auch verschiedene Kräuter, Rüben, Silofutter und nicht zuletzt Klee. Man kann das Trockenfutter mit Stroh strecken und bei Stallfütterung auch Luzerne, Futterwicken und Futtermais verfüttern, ferner setzt man stets dem grünen oder trockenem Futter auch Kraftfutter zu.

Eine Kuh benötigt an warmen Sommertagen bis zu 80 Liter Wasser am Tag.

Mag das Gras auf den Weiden noch so saftig sein, ohne Wasserstellen auf der Weide ist es Tierquälerei.

Das Hausrind stammt vom inzwischen ausgestorbenen Ur ab. Es wurde bereits vor ca. 8000 Jahren domestiziert und gilt als eines der ältesten Haustiere. Rinder leben in kleineren Herden, die aus Tieren beiderlei Geschlechts bestehen. Innerhalb der Herde besteht eine strikte Rangordnung, die durch unblutige Kämpfe festgelegt wird.

Die Kühe werden normalerweise durch den ranghöchsten Stier gedeckt. Kurz vor dem Geburtstermin sondern sich hochträchtige Kühe von der Herde ab und bringen das Kalb an einem geschützten Ort zur Welt. Bereits nach einem Tag sind die Jungtiere in der Lage, den Erwachsenen zu folgen. Kuh und Kalb kehren zur Herde zurück. Es besteht eine enge Kuh-Kalb-Beziehung, das Kalb kann nur bei der eigenen Mutter saugen.

Die Tiere erkennen sich am Geruch. Später schließen sich gleichaltrige Kälber innerhalb der Herde zu "Spielgruppen" zusammen und kehren nur noch zur Nahrungsaufnahme zur Mutter zurück. Rinder sind Pflanzenfresser und Wiederkäuer. Sie nehmen in kurzer Zeit große Futtermengen auf, um diese dann an einem Ruheort wieder heraufzuwürgen und nochmals ausgiebig zu kauen. Obwohl ursprünglich dämmerungsaktiv, erstreckt sich der Aktivitätsperiode der Hausrinder heute praktisch über den ganzen Tag.


Rinder...

  • sind bewegungsaktive Herdentiere. Sie bewegen sich am liebsten in der Gruppe.

    Einem ranghohen Tier wird häufig „blind gefolgt“.

  • sind Fluchttiere, die je nach Erfahrung mehr oder weniger an Menschen gewöhnt sind.

  • sind stärker als wir Menschen. Sie können schnell und unvermittelt ausschlagen.

  • bewegen sich natürlicherweise langsamer als Menschen (normale Geschwindigkeit: ca. 3 km/h)

  • haben einen hohen Körperschwerpunkt. Es kostet sie viel Kraft, stehend auf einem Fahrzeug Gleichgewicht zu halten.

  • insbesondere Bullen, Jungrinder und brünstige Tiere zeigen Aufsprungverhalten, was eine enorme Belastung für die Tiere darstellt und zu Verletzungen bis hin zum Festliegen führen kann.

  • sehen nicht sehr gut, aber sie hören und riechen umso besser.

  • sind Pflanzenfresser und Wiederkäuer mit einem mehrhöhligen Magen. Ein Rind hat 4 Mägen (Pansen, Netzmagen, Blättermagen, Labmagen) mit insgesamt 110 bis 230 Litern Fassungsvermögen. Daran schließen sich der Dünndarm und der Dickdarm mit einer Länge von 35 bis 60 Metern an. Gefressen werden alle Arten von Gras. Schädlich sind Brot, Speiseabfälle und dergleichen. Ihr Verdauungssystem ist empfindlich gegenüber Futterumstellung und langen Futterpausen sowie Wassermangel.

  • tolerieren gut Temperaturen zwischen 0-20°C und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 80%. Andere Werte sind problematisch für die Tiere.

Da ich im Moment nicht so viel Zeit habe werde ich nach und nach hier weiter machen :) !


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